| 1817 |
Das erste Schiff, erbaut von Anton BERNHARD, befährt die österreichische Donau.
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| 1818 |
Das erste Schiff, erbaut vom Franzosen LEON, befährt die ungarische Donau. Die ersten Dampfschiffe verkehren bereits auf Rhein und Elbe.
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| 1829 |
Gründung der 1. DDSG (= Erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft)
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| 1830 |
Am 17. September findet die erste Schifffahrt Wien - Budapest statt:
Schiff "FRANZ I", Wien - Budapest in 14 Std. 15 Min. Budapest - Wien in 48 Std. 20 Min.
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| 1831 |
Regelmäßiger Verkehr Wien - Budapest bzw. Wien - Preßburg (dt. Bezeichnung für Bratislava).
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| 1835 |
Errichtung eines Winterhafens in Pest und Ankauf der Insel bei Alt-Ofen zur Errichtung einer Werft. (Anmerkung: Alt-Ofen ist die deutsche Bezeichnung für "Óbuda". Óbuda bildet heute in Budapest den Bezirk III. Óbuda, Buda und Pest waren bis zum 1. Jänner 1873 selbstständige Städte und wurden alle drei zu Budapest vereinigt.)
Es stehen vier Flussschiffe und ein Seeschiff in Betrieb, 17.727 Reisende und 2.157 Tonnen Güter werden befördert.
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| 1837 |
Am 13. September legt die "Maria Anna" im Donaukanal oberhalb Franzensbrücke als erstes Schiff nach Linz ab. Ankunft Linz am 17. September, Bergfahrt 55 Std. 22 Min. Talfahrt am 19. September, Ankunft am selben Tag in Nußdorf, 9 Std. 30 Min.
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| 1838 |
Regelmäßiger Schiffsverkehr Linz - Wien. Es gibt nur eine Anlegestelle auf der ganzen Strecke, nämlich Stein bei Krems. Erstmals werden Güter und Passagiere mit getrennten Schiffen befördert.
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| 1839 |
Übergang im Schiffbau von Holz- auf Eisenschiffe.
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| 1846 |
Die Firmenbezeichnung wird sinngemäß auf "Erste K. K. priv. Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft" abgeändert.
Gründung der Schiffswerft Linz.
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| 1846 |
2. Mai, Das Schiff "Erös" dringt mit nur 2,1 m Tiefgang bis Orsova (Rumänien) vor.
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| 1848 |
Felsensprengungen im Eisernen Tor. Die DDSG besitzt bereits 50 Dampfer und 142 Güterboote. Sie ist zum größten Kohlenkonsumenten der Monarchie herangewachsen. Der Bürgerkrieg Serbien - Ungarn bringt schwere Rückschläge.
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| 1852 |
Gründung der Schiffswerft Korneuburg.
Havarie der kaiserlichen Yacht "Adler" bei Hausstein mit der künftigen Kaiserin Elisabeth (Sissi) an Bord.
Zu Beginn der Schifffahrtssaison lautete der Flottenstand: 71 Dampfschiffe und 233 Schleppe. Ankauf mehrerer Kohlefelder in Fünfkirchen (dt. Bezeichnung für Pécs, Ungarn) im Flächenausmaß von 222.000 m2. Beginn des Baus der Eisenbahnlinie von Fünfkirchen nach Mohacs und Uszög (Ungarn).
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| 1853 |
Sprengung der Haussteinfelsen im Struden.
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| 1856 |
Bau des DDSG-Direktionsgebäudes am Wiener Donaukanal bei der Urania.
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| 1869 |
Konzession zur Ausübung der Kettenschifffahrt. Kette zwischen Wien und Preßburg (dt. Bezeichnung für Bratislava) für Zugzwecke gelegt.
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| 1870 |
Erbauung des Wiener Donaukanals.
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| 1871 |
Verbot der Kettenschifffahrt auf einigen Strecken. Neubau von Fahrgastschiffen für die kommende Wiener Weltausstellung. Ausbau der Kohlenbergwerke, fast 3.000 Beamte und Arbeiter sind dort beschäftigt.
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| 1873 |
Die Personenverkehrfrequenz erreicht eine noch nie erzielte Höhe (3,2 Mio Passagiere).
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| 1874 |
Die DDSG kauft die "Vereinigten Ungarischen Dampfschifffahrts-Gesellschaften". Ende Des Jahres beträgt der Flottenstand 200 Dampfer, 655 eiserne und 65 hölzerne Schleppe sowie 5 Baggerschiffe.
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| 1875 |
Eröffnung des Wiener Donaudurchstichs, dadurch Stilllegung der Hafenanlagen in der Alten Donau. Eröffnung der neuen Landungsanlage der DDSG am Praterkai.
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| 1880 |
DDSG ist größtes Binnenschifffahrtsunternehmen der Welt!
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| 1881 |
Legung einer Kette in der Donau von Linz stromabwärts bis Spitz.
Kettenschifffahrt von Pöchlarn bis Ybbs ausgedehnt. Es stehen zehn Kettenschiffe im Einsatz
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| 1890 |
Auf Grund der immer häufiger brechenden Ketten (im Schnitt einmal pro Reise) werden die Kettenschiffe in Zugschiffe umgebaut. Einstellung der Kettenschifffahrt 1896 bis 1906.
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| 1895 |
Erstmals Nachtfahrt der Personenschiffe Wien - Linz. |