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Die Wachauer Tracht

DIE WACHAUER TRACHT


Wenn es um Brauchtumspflege und Tradition geht, ist die traditionelle Tracht ein wichtiger Faktor – so auch in der Wachau. Bis heute sind Blaudruckdirndl, Festtagstracht und Goldhaube ein fixer Bestandteil in jedem Kleiderschrank der Wachauer. Der Geschichte zufolge, stammt die Tracht aus der Biedermeierzeit (1815-1848) und hat sich bis dato stilmäßig kaum verändert. Für alle Trachtenbegeisterten empfehlen wir dem Trachtenmuseum in der Margaretenkapelle in Mautern einen Besuch abzustatten!

WACHAUER FESTTAGSTRACHT

Wachauer Festtagstracht

Zur Arbeit und im Alltag trugen Frauen und Mädchen dunkle Blaudruck-»Latzleibchen« mit doppelten Bogennähten im sehr schmal geschnittenen Rückenteil, dazu eine schmale, dunkelblaue ungemusterte Schürze. Die Wachauer Alltagstracht aus Blaudruck weicht von der allgemein üblichen Form ab, denn sie ist um den Ausschnitt und Latz mit einer Baumwollrüsche (im örtlichen Sprachgebrauch »Froschgoscherl«) geschmückt. Diese eher ungewöhnliche Zier ist aus der Schanktätigkeit der Weinhauerinnen heraus zu erklären.

WACHAUER ALLTAGSTRACHT

Wachauer Alltagstracht

GOLDHAUBE

Die traditionelle Wachauer Goldhaube wird in Handarbeit aus Seide, Brokat und Goldspitzen gefertigt. Dieses Handwerk besitzen nur sehr wenige Menschen. Früher galt die Goldhaube als Statussymbol der bürgerlichen privilegierten Schicht.
Frauenhaube: Hat einen hochgezogenen Kopfteil und eine lange Seidenschleife
Mädchenhaube: »Bogenhaube« mit kurzer Seidenschleife hinten

Wachauer Goldhaube

Die Jacken aus Kalmuckstoff wurden aufgrund ihrer Robustheit seit jeher von den Schiffsleuten und Flößern an der Donau getragen. In der Wachau wurde diese robuste Arbeitsjacke von den ansässigen Winzern übernommen. Der »Kalmuck-Janker« mit seinem typischen Muster zählt bis heute zur traditionellen Wachauer Tracht.