Magic Moments auf der Donau - Österreichs Schifffahrtsunternehmen Nr. 1!

Geschichte_002

Geschichte von 1817 bis 1900

Im Jahr 2016 feiern wir 20 Jahre DDSG Blue Danube. 20 Jahre moderne Kompetenz basierend auf 187 Jahren Tradition auf der Donau.

Schiff Kaiser Franz I

Schiff Kaiser Franz I

Kronprinz Rudolf Brücke in Wien um 1880

Kronprinz Rudolf Brücke in Wien um 1880

Das k.k. privilegierte Dampfboot Maria Anna

Das k.k. privilegierte Dampfboot Maria Anna

Donaukanal und Generaldirektion DDSG

Donaukanal und Generaldirektion DDSG

Donauverlauf um 1829

Donauverlauf um 1829

DDSG Mitarbeiter vor 1927

DDSG Mitarbeiter vor 1927

Generaldirektion DDSG

Generaldirektion DDSG

Donauregulierung vor und nach 1870

Donauregulierung vor und nach 1870



1817 Das erste Schiff, erbaut von Anton BERNHARD, befährt die österreichische Donau.
1818 Das erste Schiff, erbaut vom Franzosen LEON, befährt die ungarische Donau. Die ersten Dampfschiffe verkehren bereits auf Rhein und Elbe.
1829 Gründung der 1. DDSG (= Erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft)
1830 Am 17. September findet die erste Schifffahrt Wien – Budapest statt: Schiff „FRANZ I“, Wien – Budapest in 14 Std. 15 Min. Budapest – Wien in 48 Std. 20 Min.
1831 Regelmäßiger Schiffsverkehr Wien – Budapest bzw. Wien – Preßburg (dt. Bezeichnung für Bratislava).
1835 Errichtung eines Winterhafens in Pest und Ankauf der Insel bei Alt-Ofen zur Errichtung einer Werft. (Anmerkung: Alt-Ofen ist die deutsche Bezeichnung für „Óbuda“. Óbuda bildet heute in Budapest den Bezirk III. Óbuda, Buda und Pest waren bis zum 1. Jänner 1873 selbstständige Städte und wurden alle drei zu Budapest vereinigt.) Es stehen vier Flussschiffe und ein Seeschiff in Betrieb, 17.727 Reisende und 2.157 Tonnen Güter werden befördert.
1837 Am 13. September legt die „Maria Anna“ im Donaukanal oberhalb Franzensbrücke als erstes Schiff von Wien nach Linz ab. Ankunft Linz am 17. September, Bergfahrt 55 Std. 22 Min. Talfahrt am 19. September, Ankunft am selben Tag in Nußdorf, 9 Std. 30 Min.
1838 Regelmäßiger Schiffsverkehr Linz – Wien. Es gibt nur eine Anlegestelle auf der ganzen Strecke, nämlich Stein bei Krems. Erstmals werden Güter und Passagiere mit getrennten Schiffen befördert.
1839 Übergang im Schiffbau von Holz- auf Eisenschiffe.
1846 Die Firmenbezeichnung wird sinngemäß auf „Erste K. K. priv. Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft“ abgeändert. Gründung der Schiffswerft Linz.
1846 Am 2. Mai dringt das Schiff „Erös“ mit nur 2,1 m Tiefgang bis Orsova (Rumänien) vor.
1848 Felsensprengungen im Eisernen Tor. Die DDSG besitzt bereits 50 Dampfer und 142 Güterboote. Sie ist zum größten Kohlenkonsumenten der Monarchie herangewachsen. Der Bürgerkrieg Serbien – Ungarn bringt schwere Rückschläge.
1852 Gründung der Schiffswerft Korneuburg. Havarie der kaiserlichen Yacht „Adler“ bei Hausstein mit der künftigen Kaiserin Elisabeth (Sisi) an Bord. Zu Beginn der Schifffahrtssaison lautete der Flottenstand: 71 Dampfschiffe und 233 Schleppe. Ankauf mehrerer Kohlefelder in Fünfkirchen (dt. Bezeichnung für Pécs, Ungarn) im Flächenausmaß von 222.000 m². Beginn des Baus der Eisenbahnlinie von Fünfkirchen nach Mohacs und Uszög (Ungarn).
1853 Sprengung der Haussteinfelsen im Struden.
1854 Am 21. April 1854 reisten Prinzessin Elisabeth in Bayern (zukünftige Kaiserin Sisi), ihren Eltern und Gefolge mit dem Schiff „Stadt Regensburg“ von Passau nach Linz, wo sie bereits von Kaiser Franz Joseph erwartet wurden. Am nächsten Tag setzten die Brautleute die Reise getrennt auf zwei Schiffen fort nach Wien – Sisi mit dem prachtvoll ausgestatteten DDSG-Eildampfer „Franz Josef“ und der Kaiser mit dem Dampfschiff „Austria“. Entlang der Donau, bei allen festlich geschmückten Anlegestellen waren Menschenmengen versammelt und winkten den vorbeifahrenden Schiffen zu. In Wien Nußdorf traf sich das Brautpaar offiziell, und Sisi wurde feierlich willkommen geheißen. Zwei Tage später, am 24. April 1854, erfolgte in der Wiener Augustinerkirchedie Trauung von Sisi und Franz Joseph. Zeitungsbericht vom 22. April 1845Raddampfer Franz Josef vor Esztergom
1856 Bau des DDSG-Direktionsgebäudes am Wiener Donaukanal bei der Urania.
1869 Konzession zur Ausübung der Kettenschifffahrt. Kette zwischen Wien und Preßburg (dt. Bezeichnung für Bratislava) für Zugzwecke gelegt.
1870 Erbauung des Wiener Donaukanals.
1871 Verbot der Kettenschifffahrt auf einigen Strecken. Neubau von Fahrgastschiffen für die kommende Wiener Weltausstellung. Ausbau der Kohlenbergwerke, fast 3.000 Beamte und Arbeiter sind dort beschäftigt.
1874 Die Personenverkehrfrequenz erreicht eine noch nie erzielte Höhe (3,2 Mio Passagiere).
1875 Eröffnung des Wiener Donaudurchstichs, dadurch Stilllegung der Hafenanlagen in der Alten Donau. Eröffnung der neuen Landungsanlage der DDSG am Praterkai.
1880 DDSG ist größtes Binnenschifffahrtsunternehmen der Welt!
1881 Legung einer Kette in der Donau von Linz stromabwärts bis Spitz. Kettenschifffahrt von Pöchlarn bis Ybbs ausgedehnt. Es stehen zehn Kettenschiffe im Einsatz.
1890 Auf Grund der immer häufiger brechenden Ketten (im Schnitt einmal pro Reise) werden die Kettenschiffe in Zugschiffe umgebaut. Einstellung der Kettenschifffahrt 1896 bis 1906.
1895 Erstmals Nachtfahrt der Personenschiffe Wien – Linz.