Magic Moments auf der Donau - Österreichs Schifffahrtsunternehmen Nr. 1!

geschichte_1900_2000

Geschichte von 1900 bis 2000

Von zwei Weltkriegen bis hin zur neuen DDSG Blue Danube
Schiff Kaiser Franz I

Schiff Kaiser Franz I

Kronprinz Rudolf Brücke in Wien um 1880

Kronprinz Rudolf Brücke in Wien um 1880

Das k.k. privilegierte Dampfboot Maria Anna

Das k.k. privilegierte Dampfboot Maria Anna

Donaukanal und Generaldirektion DDSG

Donaukanal und Generaldirektion DDSG

Donauverlauf um 1829

Donauverlauf um 1829

DDSG Mitarbeiter vor 1927

DDSG Mitarbeiter vor 1927

Generaldirektion DDSG

Generaldirektion DDSG

Donauregulierung vor und nach 1870

Donauregulierung vor und nach 1870

1902 Eröffnung Hafen Freudenau.
1914 – 1918 Der Erste Weltkrieg und dessen Ausgang bringen für die DDSG einen schweren Rückschlag. Auf Grund der Bestimmungen muss fast die Hälfte des Fuhrparks an die Siegermächte abgegeben werden.
1917 Erste Versuchsfahrten mit Scheinwerferlicht auf der unteren und anschließend auf der oberen Donau.
1937 Im Juni wird eine Jahresfeier zur Erinnerung an die vor 100 Jahren erfolgte erste Fahrt eines Schiffs von Wien nach Linz veranstaltet.
1938 Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich. Der Aufsichtsrat der DDSG wird mit „Reichsdeutschen“ besetzt.
1939 – 1945 Der Zweite Weltkrieg bedeutet massive Verluste für die DDSG, unter anderem: 14 Dampfschiffe, 17 Motorzugschiffe, 245 Güterboote, 75 Tankboote. Dazu kommt der Verlust des gesamten Auslandsvermögens, des Kohlebergwerk in Fünfkirchen (dt. Bezeichnung für Pécs, Ungarn), die Schiffswerften in Korneuburg und Alt-Ofen (Anmerkung: Alt-Ofen ist die deutsche Bezeichnung für „Óbuda“. Óbuda bildet heute in Budapest den Bezirk III. Óbuda, Buda und Pest waren bis zum 1. Jänner 1873 selbstständige Städte und wurden alle drei zu Budapest vereinigt.), Haus und Grundbesitz, sowie die Stationseinrichtungen im In- und Ausland. Das entspricht rund 85 % des Gesamtvermögens. Die gesamte Schifffahrt wird von 1945 bis 1947 stillgelegt.
1949 Als erste Nachkriegsbau wird das von der Schiffswerft Linz erbaute Zugschiff „Ostarrichi“ in Dienst gestellt.
1954 Inbetriebnahme des Schiffsjungenschulschiffes in Linz.
1955 Österreichischer Staatsvertrag. Die DDSG hat wieder die Möglichkeit die gesamte Donau bis zur Mündung zu befahren. Die DDSG wird wieder zu einem österreichischen Unternehmen zusammengeführt. Fertigstellung Kraftwerk Jochenstein.
1957 Im Personenverkehr werden ältere Dampfschiffe nach und nach aus dem Verkehr gezogen und durch Neubaueten ersetzt. Drei sogenannte Donaubusse, „Maria“, „Juliane“ und „Kriemhild“, die für den Lokalverkehr und Rundfahrten bestimmt sind, machen den Anfang.
1961 Anfänge der Schubschifffahrt bei der DDSG.
1965 Das modernste Personenschiff der DDSG wird in Dienst gestellt. Das kombinierte Kabinen- und Linienschiff „Theodor Körner“ kann sowohl im fahrplanmäßigem Verkehr, als auch für Kreuzfahrten bis zum Schwarzen Meer eingesetzt werden.
1969 Indienststellung des ersten Schubschiffes MSS Linz.
1972 Modernisierung der Flotte.
1979 Die DDSG feiert das 150-jährige Gründungsjubiläum! Der Grundstein für das neue Schifffahrtszentrum Wien Handelskai wird gelegt.
1980 Übersiedlung der Hauptverwaltung in das Schifffahrszentrum, Handelskai 265, 1020 Wien. Die alte Direktion in der Hinteren Zollamtstraße beim Donaukanal wird aufgelassen.
1990 Koalitionsabkommen der Regierungsparteien zur Privatisierung der DDSG. Die Personenschifffahrt soll als gewinnorientiertes Tourismusunternehmen geführt werden.
1991 Die Frachtschifffahrt wird in die „DDSG Cargo GmbH“ ausgegliedert und die Passagierschifffahrt wird zur „DDSG Donaureisen GmbH“.
1995 Der Aufsichtsrat der „DDSG Donaureisen GmbH“ beschließt das Unternehmen mit Jahresende einzustellen und alle Vermögenswerte sowie die gesamte Flotte zum Kauf anzubieten. Die fünf jüngsten Schiffe (MS Admiral Tegetthoff, MS Prinz Eugen, MS Wachau, MS Vindobona, MS Vienna) werden an den Bestbieter, der Interessengruppe „Österreichisches Verkehrsbüro“ und „Wiener Hafen“ zu je 50 % veräußert. Das Unternehmen wird unter der Reedereibezeichnung „DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH“ geführt.
1996 – 2006 Die Zentrale der DDSG Blue Danube übersiedelt ins Gebäude des Mutterkonzern „Österreichisches Verkehrsbüro AG“ gegenüber der Wiener Secession in die Friedrichstraße 7, 1010 Wien.
1996 Erste Saison der „DDSG Blue Danube“. Die Schiffe werden zwischen Krems und Melk, sowie für Wien-Rundfahrten und Sonderfahrten wirtschaftlich erfolgreich eingesetzt. Die MS Vindobona wird von Meister Friedensreich Hundertwasser zum „Hundertwasser-Schiff“ umgestaltet.